Mrz 13
Einen grossen Unterschied zu meinem “normalen” Gulasch Rezept gibt es eigentlich gar nicht.
Ich bereite die Gulaschsuppe sehr ähnlich zu. Ein Unterschied besteht natürlich darin, dass für die Gulaschsuppe mehr Flüssigkeit benötigt wird, und dass da auch noch Kartoffeln mit rein kommen. Gemüse kommt bei mir einfach das mit rein … wie auch schon beim Gulasch Rezept erwähnt … was sich halt gerade im Kühlschrank finden lässt.
Normalerweise bereite ich eine Gulaschsuppe folgendermassen vor. Ich benötige dazu (wie gesagt beim Gemüse kanns variieren):
- 600 gr Schweinefleisch (Normalerweise nimmt man wohl für die Gulaschsuppe Rindfleisch, ich ziehe aber Schweinefleisch vor)
- 3 grosse Kartoffeln
- 3 grosse Zwiebeln
- 3 Knoblauchzehen
- Gemüse (wenn vorhanden Paprika, ansonsten auch gerne Karotten)
- 1 Büchse Tomaten (fein gehackte)
- 1,5 Liter Fleischbrühe (bei Bedarf, sollte es zu sehr einkochen, auch mehr)
- Salz, Pfeffer und Paprika
Zuerst das Fleisch kurz in heissem Oel anbraten, dann die gewürfelten Zwiebeln und die gehackten Knoblauchzehen beigeben, mit Salz, Pfeffer und Paprika würzen. Die fein gehackten Tomaten (aus der Büchse) und die Fleischbrühe dazugeben, und die Suppe schon mal rund eine Stunde köcheln lassen. Dann kommen noch die gewürfelten Kartoffeln und die ebenfalls gewürfelten Paprika (oder anderes Gemüse) dazu … und nochmals rund eine halbe Stunde köcheln lassen. Nach Bedarf nochmals nachwürzen.
Wenn die Gulaschsuppe richtig scharf werden soll, dann nimmt man den scharfen Paprika, ansonsten kann man auch auf die mildere Sorte ausweichen.
Man kann auch anstelle von 1,5 Liter Brühe nur 1 Liter Brühe nehmen, dafür aber noch 5 dl Rotwein beigeben.

Mrz 08
Früher hatte ich Raclette immer mit dem dafür vorgesehenen schweizerischen Raclettekäse zubereitet.
Irgendwann gabs gerade keinen, und ich musste gezwungermassen auf einen anderen Käse ausweichen. Entschieden hatte ich mich für einen holländischen Gouda, um erstaunt festzustellen, Raclette schmeckt mit Gouda genau so lecker wie mit dem originalen Schweizer Raclettekäse.
Ab da gibt es bei mir nur noch Raclette mit Gouda, weils gut schmeckt und weil er auch günstiger ist.
Raclette Rezepte gibt es viele verschiedene, eines haben sie aber wohl immer gemeinsam: zum Raclette werden in der Schale gekochte Kartoffeln serviert.
Dann natürlich “Silberzwiebelchen” und “Essiggürkchen” … auch ganz normale Zwiebelringe schmecken lecker im geschmolzenen Käse.
Weiter kann man zum Raclette auch Früchte, wie Ananas oder Pfirsiche (aus der Dose) servieren.
Einige Racletteofen verfügen auch über einen Grillaufsatz, so dass auch Speck, Würstchen oder Filetstückchen drauf grilliert werden können.
Wie gesagt, Raclette Rezepte gibt es viele … aber eigentlich kann man auch nur die Fantasie ein bisschen walten lassen. Passt doch schliesslich vieles.
Als passendes Getränk wird in der Schweiz übrigens Weisswein zum Raclette empfohlen. Ich persönlich ziehe aber einen heissen Tee vor, nicht nur weil mir Tee einfach besser schmeckt, sondern weil ich auch den Eindruck gewonnen habe, dass sich Tee und Raclettekäse im Magen viel besser vertragen 

Feb 28
Wer günstig kochen möchte, sollte natürlich vorallem nichts wegschmeissen … und das kochen mit Resten, da kann man ja wirklich viel leckeres draus zubereiten, beherzigen.
So kann man immer mal wieder aus den Resten was zaubern. Aus den restlichen Nudeln einen leckeren Nudelsalat, oder aus dem restlichen Reis einen Reissalat … oder wenns was “warmes” sein soll, einfach einen Auflauf zubereiten. Schmeckt doch auch immer ganz lecker.
Man kann aber natürlich, abgesehen von der Resteverwertung, auch sonst günstig kochen. Schliesslich muss es doch nicht immer Fleisch sein, und auch nicht immer das teuerste Stück vom Kalb … oder?
Allerdings muss ich dazu noch anfügen, ich hatte mal ein Jahr lang vegetarisch gekocht … ein Jahr lang kein Fleisch, nicht mal ein Speckwürfelchen oder ein bisschen Wurst …
Wer nun aber denkt, ich hätte in diesem Jahr besonders günstig kochen können, irrt sich. Ich hatte sogar manchmal den Eindruck, als ob ich teurer gekocht hätte
Gemüse hat nämlich auch seinen Preis … und davon brauchte ich während der “vegetarischen” Zeit ja doch so einiges.
Ich habe da ein neues Kochbuch zum Thema günstig kochen entdeckt. Gut & günstig … welches zwar noch nicht erschienen ist, aber schon mal vorbestellt werden kann. Anscheinend sollen da wirklich nur Rezepte drin sein, welche 2.50 Euro nicht übersteigen … und trotzdem lecker schmecken.
Eine lohnenswerte Investition … die man wohl mit den 2.50-Euro-Menus schnell wieder drinnen hat …

Feb 25
Spätestens wenn man mal Zeiten erlebt hat, oder gerade erlebt, wo man den Gürtel ein bisschen enger schnallen muss/te, wird man auch wissen, dass man beim kochen mit Resten einige wirklich leckere Gerichte auf den Tisch zaubern kann.
Vielleicht stört man sich aber auch einfach nur an der Tatsache, dass tagtäglich viele Menschen verhungern … während wir wegschmeissen, was vom Vortag übrig geblieben ist.
Wie auch immer, kochen mit Resten bedeutet durchaus nicht, dass man “schlecht” oder sehr “einfach” essen muss. Obwohl, manchmal auch das “einfache” seinen Reiz hat.
So kann man zum Beispiel aus “altem” Brot eine leckere Brotsuppe zubereiten.
Erstens ist die Brotsuppe schnell zubereitet, schmeckt wirklich lecker … und die Reste sind erst noch verwertet worden.
Für die Brotsuppe braucht es nichts weiter als: “altes” Brot, Fleischbrühe, Zwiebeln, Salz und Pfeffer und ein bisschen Sahne …
Auch die Kartoffelchüechli aus dem restlichen Kartoffelstock schmecken doch fast noch besser als der frische Kartoffelstock 
