Mrz 08
Früher hatte ich Raclette immer mit dem dafür vorgesehenen schweizerischen Raclettekäse zubereitet.
Irgendwann gabs gerade keinen, und ich musste gezwungermassen auf einen anderen Käse ausweichen. Entschieden hatte ich mich für einen holländischen Gouda, um erstaunt festzustellen, Raclette schmeckt mit Gouda genau so lecker wie mit dem originalen Schweizer Raclettekäse.
Ab da gibt es bei mir nur noch Raclette mit Gouda, weils gut schmeckt und weil er auch günstiger ist.
Raclette Rezepte gibt es viele verschiedene, eines haben sie aber wohl immer gemeinsam: zum Raclette werden in der Schale gekochte Kartoffeln serviert.
Dann natürlich “Silberzwiebelchen” und “Essiggürkchen” … auch ganz normale Zwiebelringe schmecken lecker im geschmolzenen Käse.
Weiter kann man zum Raclette auch Früchte, wie Ananas oder Pfirsiche (aus der Dose) servieren.
Einige Racletteofen verfügen auch über einen Grillaufsatz, so dass auch Speck, Würstchen oder Filetstückchen drauf grilliert werden können.
Wie gesagt, Raclette Rezepte gibt es viele … aber eigentlich kann man auch nur die Fantasie ein bisschen walten lassen. Passt doch schliesslich vieles.
Als passendes Getränk wird in der Schweiz übrigens Weisswein zum Raclette empfohlen. Ich persönlich ziehe aber einen heissen Tee vor, nicht nur weil mir Tee einfach besser schmeckt, sondern weil ich auch den Eindruck gewonnen habe, dass sich Tee und Raclettekäse im Magen viel besser vertragen 

Jan 22
Gestern hatte ich nach Jahren wieder mal Lust auf einen Griesspudding, den ich mir dann natürlich auch sofort zubereitet habe.
Es war allerdings schon 22 Uhr, und der Griesspudding kaltet ja nun mal nicht so schnell ab, ich werde ihn also erst heute geniessen können.
Ein Griesspudding ist aber schnell gemacht, kostet nicht viel und schmeckt super lecker.
Die einfache Zubereitung eines Griesspudding:
- Einen Liter Milch in der Pfanne warm werden lassen
- 150 gr Maisgriess dazugeben
- Ein Viertel Teelöffel Salz dazu
- Fünf Esslöffel Zucker dazu
- Ein halbes Päckchen Rosinen
Alles während rund zehn Minuten köcheln lassen … und immer schön umrühren.
Dann die Masse in eine mit Wasser ausgespühlte Schüssel geben (oder in Portionen-Förmchen) …
… dann muss der Griesspudding nur noch abkalten.
Man kann übrigens auch (habe ich auch schon öfters gemacht) statt einem Liter Milch, halb Milch und halb Wasser nehmen, spart mit Sicherheit Kalorien.
