Mrz 14
Paprikas kann man natürlich auf ziemlich viele verschiedene Arten füllen.
Mein liebstes Rezept für gefüllte Paprika ist sehr simpel, dafür allerdings ein bisschen zeitaufwendig … wenn die gefüllten Paprikas aber erst mal im Ofen sind, dann habe ich immer toll Zeit die Küche vor dem Essen in Ordnung zu bringen. Denn im Ofen kochts sich ja wie von alleine …
Genaugenommen bereite ich eine ziemlich “dicke” Sugo zu, welche ich dann in die Paprikas einfülle, mit Käse überstreue … und fertig.
Für mein Rezept gefüllte Paprika brauche ich:
- 500 gr Hackfleisch
- 1 grosse Zwiebel
- 3 Knoblauchzehen
- 3 Tomaten
- 1 Büchse Tomaten (fein gehackt)
- Fleischbrühe
- Salz und Pfeffer
- ach ja … und natürlich verschiedene Paprikas, am liebsten auch in verschiedenen Farben
Die feingehackten Zwiebeln und Knoblauchzehen in heissem Oel anbraten, Hackfleisch dazu geben und ebenfalls anbraten. Tomaten würfeln und dazugeben, auch die Tomaten aus der Büchse und die Fleischbrühe beigeben. Mit Salz und Pfeffer würzen, und zu einer “dicken” Sugo einköcheln lassen.
Die Paprika (ich schneide sie immer der länge nach entzwei) halbieren und entkernen.
Mit dem Hackfleisch füllen, mit richtig viel geriebenem Käse überstreuen und im Ofen noch rund 20 Minuten fertig kochen lassen …
Sowohl Reis, wie auch Bratkartoffeln passen sehr gut dazu.

Mrz 13
Einen grossen Unterschied zu meinem “normalen” Gulasch Rezept gibt es eigentlich gar nicht.
Ich bereite die Gulaschsuppe sehr ähnlich zu. Ein Unterschied besteht natürlich darin, dass für die Gulaschsuppe mehr Flüssigkeit benötigt wird, und dass da auch noch Kartoffeln mit rein kommen. Gemüse kommt bei mir einfach das mit rein … wie auch schon beim Gulasch Rezept erwähnt … was sich halt gerade im Kühlschrank finden lässt.
Normalerweise bereite ich eine Gulaschsuppe folgendermassen vor. Ich benötige dazu (wie gesagt beim Gemüse kanns variieren):
- 600 gr Schweinefleisch (Normalerweise nimmt man wohl für die Gulaschsuppe Rindfleisch, ich ziehe aber Schweinefleisch vor)
- 3 grosse Kartoffeln
- 3 grosse Zwiebeln
- 3 Knoblauchzehen
- Gemüse (wenn vorhanden Paprika, ansonsten auch gerne Karotten)
- 1 Büchse Tomaten (fein gehackte)
- 1,5 Liter Fleischbrühe (bei Bedarf, sollte es zu sehr einkochen, auch mehr)
- Salz, Pfeffer und Paprika
Zuerst das Fleisch kurz in heissem Oel anbraten, dann die gewürfelten Zwiebeln und die gehackten Knoblauchzehen beigeben, mit Salz, Pfeffer und Paprika würzen. Die fein gehackten Tomaten (aus der Büchse) und die Fleischbrühe dazugeben, und die Suppe schon mal rund eine Stunde köcheln lassen. Dann kommen noch die gewürfelten Kartoffeln und die ebenfalls gewürfelten Paprika (oder anderes Gemüse) dazu … und nochmals rund eine halbe Stunde köcheln lassen. Nach Bedarf nochmals nachwürzen.
Wenn die Gulaschsuppe richtig scharf werden soll, dann nimmt man den scharfen Paprika, ansonsten kann man auch auf die mildere Sorte ausweichen.
Man kann auch anstelle von 1,5 Liter Brühe nur 1 Liter Brühe nehmen, dafür aber noch 5 dl Rotwein beigeben.

Mrz 08
Früher hatte ich Raclette immer mit dem dafür vorgesehenen schweizerischen Raclettekäse zubereitet.
Irgendwann gabs gerade keinen, und ich musste gezwungermassen auf einen anderen Käse ausweichen. Entschieden hatte ich mich für einen holländischen Gouda, um erstaunt festzustellen, Raclette schmeckt mit Gouda genau so lecker wie mit dem originalen Schweizer Raclettekäse.
Ab da gibt es bei mir nur noch Raclette mit Gouda, weils gut schmeckt und weil er auch günstiger ist.
Raclette Rezepte gibt es viele verschiedene, eines haben sie aber wohl immer gemeinsam: zum Raclette werden in der Schale gekochte Kartoffeln serviert.
Dann natürlich “Silberzwiebelchen” und “Essiggürkchen” … auch ganz normale Zwiebelringe schmecken lecker im geschmolzenen Käse.
Weiter kann man zum Raclette auch Früchte, wie Ananas oder Pfirsiche (aus der Dose) servieren.
Einige Racletteofen verfügen auch über einen Grillaufsatz, so dass auch Speck, Würstchen oder Filetstückchen drauf grilliert werden können.
Wie gesagt, Raclette Rezepte gibt es viele … aber eigentlich kann man auch nur die Fantasie ein bisschen walten lassen. Passt doch schliesslich vieles.
Als passendes Getränk wird in der Schweiz übrigens Weisswein zum Raclette empfohlen. Ich persönlich ziehe aber einen heissen Tee vor, nicht nur weil mir Tee einfach besser schmeckt, sondern weil ich auch den Eindruck gewonnen habe, dass sich Tee und Raclettekäse im Magen viel besser vertragen 

Feb 28
Wer günstig kochen möchte, sollte natürlich vorallem nichts wegschmeissen … und das kochen mit Resten, da kann man ja wirklich viel leckeres draus zubereiten, beherzigen.
So kann man immer mal wieder aus den Resten was zaubern. Aus den restlichen Nudeln einen leckeren Nudelsalat, oder aus dem restlichen Reis einen Reissalat … oder wenns was “warmes” sein soll, einfach einen Auflauf zubereiten. Schmeckt doch auch immer ganz lecker.
Man kann aber natürlich, abgesehen von der Resteverwertung, auch sonst günstig kochen. Schliesslich muss es doch nicht immer Fleisch sein, und auch nicht immer das teuerste Stück vom Kalb … oder?
Allerdings muss ich dazu noch anfügen, ich hatte mal ein Jahr lang vegetarisch gekocht … ein Jahr lang kein Fleisch, nicht mal ein Speckwürfelchen oder ein bisschen Wurst …
Wer nun aber denkt, ich hätte in diesem Jahr besonders günstig kochen können, irrt sich. Ich hatte sogar manchmal den Eindruck, als ob ich teurer gekocht hätte
Gemüse hat nämlich auch seinen Preis … und davon brauchte ich während der “vegetarischen” Zeit ja doch so einiges.
Ich habe da ein neues Kochbuch zum Thema günstig kochen entdeckt. Gut & günstig … welches zwar noch nicht erschienen ist, aber schon mal vorbestellt werden kann. Anscheinend sollen da wirklich nur Rezepte drin sein, welche 2.50 Euro nicht übersteigen … und trotzdem lecker schmecken.
Eine lohnenswerte Investition … die man wohl mit den 2.50-Euro-Menus schnell wieder drinnen hat …
